Welche Fehler gibt es bei der Absicherung zuhause in der Weihnachtszeit?

Es ist Dezember, es wird langsam weihnachtlich und ob wir nun über die Festtage wegfahren oder zuhause bleiben, Weihnachten ist quasi Hochsaison für Einbrecher, da dort ein mögliches Diebesgut offensichtlich und direkt greifbar unter dem Weihnachtsbaum liegt, während die Hausbesitzer nichtsahnend in der Kirche sind oder Verwandte besuchen.

 

Dieses Jahr ist zwar alles anders, aber dennoch werden viele Leute ihre Verwandten besuchen oder kurz zum Weihnachtsspaziergang das Haus verlassen. Da in diesem Jahr die Gelegenheiten für Diebe und Einbrecher weniger geworden sind, werden sie an Weihnachten besonders gerne die Gelegenheiten nutzen.

 

Einbrecher nutzen jede Gelegenheit

Zu Weihnachten hat er Hochsaison - der Einbrecher

Mechanische Absicherung von Fenstern und Türen

Mechanik ist die Grundsicherheit für ein Einfamilienhaus

Alarmanlagen alleine bieten keine Sicherheit

Eine Alarmanlage für sich allein bietet keine ausreichende Sicherheit - kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein.

Keine mechanische Sicherung

Der erste und schwerwiegendste Fehler, den man bei der Hausabsicherung machen kann, ist, keine mechanischen Sicherungsmaßnahmen getroffen zu haben. Unter mechanischer Sicherung verstehen wir eine zusätzliche Sicherung insbesondere der Fenster und Terassentüren, da diese mit über 80% der häufigste Einstiegspunkt in Häuser oder Wohnungen sind.


Ein Fenster ist schnell und geräuscharm aufgehebelt und ohne zusätzliche Sicherungen, wie z.B. ein Fensterschloss auf der Griffseite und eine Bandsicherung auf der Bandseite ist so ein handelsübliches Fenster leichte Beute für einen professionellen Einbrecher, aber auch für den Gelegenheitsdieb.

Auch ist es nicht immer ratsam, sich auf die neueren Fenster zu verlassen.
Moderne Aluprofilfenster sind oft mit besonderer Dämmung ausgestattet und entsprechen den Standards, was die Energieeffizienz angeht, aber in Sachen Einbruchschutz besteht noch Nachholbedarf.
Es wird eine Widerstandsklasse 2 bis 3 für den privaten Bereich empfohlen. Doch hier muss auch auf die konkrete Umsetzung dieser Klassen geachtet werden. Nicht immer finden sich alle notwendigen Elemente in den Fenstergetrieben verbaut.

 

1.    Eigenes Kameraset angebracht


Wenn eine mechanische Sicherung des Hauses vorhanden ist, ist der erste Schritt in Sachen sicheres Weihnachtsfest bereits getan. Wem das nicht ausreicht, der kann mithilfe von elektronischen Sicherungsmaßnahmen wie Kameras oder Alarmanlagen zusätzliche Sicherheit schaffen.

Hier liegt jedoch auch der Fehler, denn gerne wird dann zu einem Standard-set mit 4 Kameras und einem Rekorder gegriffen und einfach aufgehängt.
Dies ist jedoch eine trügerische Sicherheit, denn gerade Kamera-Systeme sind nur dann als sicher zu betrachten, wenn Sie fachmännisch angebracht und eingestellt werden.

Es beginnt dabei, dass nur eine lückenlose Überwachung eines Außengeländes Sinn ergibt. Dazu müssen die Kameras jedoch in bestimmten Winkeln zueinander angebracht werden.
Weiterhin ist das Thema Beleuchtung eines, was bei Videoanlagen gerne vergessen wird. Ohne ausreichende Ausleuchtung des zu überwachenden Bereiches nützt die schärfste HD-Linse an der Kamera nichts, denn man sieht nur Dunkelheit.

Andererseits blendet falsch angebrachte Beleuchtung evtl. eine Kamera so, dass sie nichts mehr erfassen kann. Ein unsicher angebrachtes Kamerasystem ermöglicht dem Einbrecher also eher, einen guten Einstieg zu finden als wirklich abzusichern.

 

2V    Verlassen auf die Alarmanlage

Der nächste Punkt sind Alarmanlagen. Wir verstehen schon, sie sind praktisch, einfach in Betrieb zu nehmen und mittlerweile müssen sie nicht einmal mehr verkabelt werden, warum also nicht? Davon abgesehen, dass eine gute mechanische Sicherung eines Hauses finanziell anders liegt als ein halbwegs akzeptables Kamerasystem.
Dennoch raten wir davon ab, sich nur auf eine Alarmanlage zu verlassen.

Eine Alarmanlage dient einzig und alleine der Abschreckung. Sie macht Alarm, gerne auch lautstark und gut zu sehen über eine Außensirene nebst Blitzleuchte, oder über stillen Alarm, der dann auf das eigene Handy oder auch zu einem Sicherheitsdienst weitergeleitet wird. Sie informiert also über die Absicht, dass gerade Jemand bei euch zuhause einbrechen möchte.

Viele Alarmanlagen werben damit, dass sie durch sinnvolle Öffnungskontakte in den Fenstern schon vor dem eigentlichen Eindringen eine Warnung abgeben. Wir vertreiben solch ein System auch und halten es in Sachen Funkalarmanlagen für das beste System.
Aber auch diese Technik macht keinen Sinn ohne eine mechanische Absicherung, denn sonst wird der Alarm ausgelöst, der Einbrecher macht aber nicht zwingend sofort kehrt. Bei stillem Alarm weiß er nicht, dass er diesen ausgelöst hat und wir weiter mit dem Einbruch fortfahren.

Mit viel Glück ist die Polizei vor Ort, bevor er das Haus verlassen kann, aber die Abdeckung der Polizeiwachen ist in den ländlichen Gebieten nicht flächendeckend und in der Großstadt sind diese überlastet und können nicht immer sofort reagieren.

Alles in allem ist eine Alarmanlage alleine weder hinreichende Abschreckung noch wirkliche Absicherung eines Eigenheimes, speziell nicht zu Weihnachten.

 

Was aber tun?

Wie schon herauszulesen war, sind wir der Ansicht, dass eine gute mechanische Absicherung des Hauses der beste Schutz gegen Einbruchsversuche ist. Gute Fensterschlösser verhindern das schnelle und leise Aufhebeln und halten bis zu 20 Minuten solchen Versuchen stand. Da Zeit eine der wichtigsten Ressourcen eines Einbrechers ist, ist diese Zeitspanne sehr wirkungsvoll, um einen Einbruch zu verhindern, denn der Täter wird immer ein Objekt finden, in dem er in dieser Zeit einbrechen und mit Beute wieder flüchten kann.

Die Hauseingangstür sollte mit einem Sicherheitszylinder ausgestattet sein und in der Gegenseite stabil verankert. Ein Zusatzschloss oder eine Mehrpunktverriegelung ist eine sinnvolle Ergänzung.

Wer ganz genau wissen möchte, wie er sein Haus gut und sinnvoll zu Weihnachten (und auch darüber hinaus – eine Absicherung ist eine Investition in die Sicherheit für die nächsten 15-20 Jahre) der kann sich gerne per Mail unter info(at)koertner-sicherheitstechnik.de für unseren Newsletter anmelden und das kostenlose Freebie „sicheres Haus“ zugesendet bekommen. (Betreff Freebie)

Oder ihr ruft uns einfach an und vereinbart einen Termin für eine kostenlose Absicherungsberatung. Wir arbeiten derzeit an einer Onlinelösung dafür, sprecht uns einfach dazu an.