5 Ideen für sichere Weihnachten - was ihr verschenken könnt!

Was könnte ich zu Weihnachten schenken, um meine Angehörigen abzusichern?

 

In etwas mehr als einem Monat ist schon Weihnachten. Habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Wirklich alle? Klar, die Kinder bekommen den sehnlichsten Wunsch des Wunschzettels erfüllt, die Verwandten Fotobücher oder Gebasteltes der Kinder oder auch mal einen guten Wein.

Oder man gehört eher zur Fraktion derer, die sich Zeit und Nähe mit dem jeweils anderen schenken oder einfach was Nützliches fürs Haus kaufen. Tja, nur ist Nähe schenken in diesem Jahr (und wahrscheinlich auch noch im nächsten) eine echte Herausforderung und das Nützliche fürs Haus ist vermutlich schon gekauft worden, als der Sommerurlaub ausgefallen ist.

Sicherheit als Weihnachtsgeschenk - immer eine gute Idee

Einfach mal Sicherheit schenken!

Unsere umfassende Beratung in Sachen Einbruchsprävention schützt auch dein Haus vor unliebsamen Gästen zum Fest.

Mit einem Feuerschutztresor schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Auch eine tolle Idee für Kinder, ideal zum Aufbewahren der eigenen Kostbarkeiten.

Anstatt den Schlüssel ungesichert draußen zu lagern - einfach in der Key-Garage "parken".

Warum nicht einmal was anderes schenken? Schenkt euch Sicherheit!

Da wir jetzt aber keine 0815-Produkte empfehlen wollen, die man sich pauschal in den digitalen Einkaufswagen werfen kann (bzw. doch, unten dazu mehr), ist Sicherheit schenken doch etwas diffiziler. Daher hier unsere Top 5 „Geschenkliste“, um euren Liebsten Sicherheit zukommen zu lassen zum Fest der Liebe.

11  1.Termin machen für Absicherung (vorher)

Schenkt einen Termin für eine Absicherung, genauer gesagt für eine Absicherungsberatung. Dabei habt ihr zwei Möglichkeiten. Die erste wäre, ihr sucht nach einem lokalen Sicherheitsfachgeschäft (Achtung, nicht der nette Schlüsselmacher im Einkaufscenter ist damit gemeint – die Kollegen können zwar in der Regel bei einfachen Türschlüsseln weiter helfen, aber ein Eigenheim gut abzusichern erfordert doch etwas mehr) und lasst euch dort beraten.

Hierbei erhaltet ihr ein individuelles Konzept und auch konkrete Produktempfehlungen sowie einen Kostenvoranschlag für die Montage. Da das fachgerechte Montieren bei Sicherheitsprodukten den größten Teil der Sicherheit ausmacht, sollte dies auch nicht von Hobbyheimwerkern gemacht werden.

Die zweite Möglichkeit ist es, sich an die Polizeilichen Beratungsstellen für Einbruchschutz und Prävention zu wenden. Beinahe jede lokale Polizeibehörde hat so eine Stelle und kann euch dahingehend beraten, welche Schwachstellen im Haus vorhanden sind und wie man diese grundsätzlich beheben könnte.
Hinweis: Polizeiberatungsstellen sind neutral, dh. ihr erhaltet hier keine konkreten Produktvorschläge und es wird keine Plausibilitätsprüfung vorgenommen. Das bedeutet im Einzelfall, dass gewisse Sicherungsmaßnahmen nicht immer montier- oder verwendbar sind in eurem Hause. Feuerschutztüren z.B. (dazu zählt vor allem die Zwischentür zwischen Garage und Haus) dürfen baulich nicht verändert werden. Hier ist die Absicherung also streng limitiert.

 

2.      2. Sicherheitskonzept erstellen

Bei der Beratung durch eine Sicherheitstechnik bzw. einen vergleichbaren Dienstleister ist dieser Schritt meistens Teil der Sicherheitsberatung. Hierbei wird eine umfassende Schwachstellenanalyse im Objekt vorgenommen. Es werden Tipps geben für die Haustürsicherung und die der Fenster und Terassentüren. Auch wird umfassend über die Möglichkeiten der Förderung durch die KFW informiert, denn diese gibt jedem, der sich nach den gültigen Normen absichert, einen Bonus auf das Vorhaben obendrauf. Ein unkomplizierter Antrag und ein Angebot eines geprüften Facherrichters reichen dazu aus.

Bei einer zusätzlichen Sicherung durch elektronische Komponenten wie Videokameras oder Alarmanlagen ist die Konzeption besonders wichtig, denn wahllos installierte Kameras sind kein Hindernis. Hierbei ist die sinnvolle Platzierung und technische Umsetzung das A und O einer gelungenen Absicherung.

 

3.       3. Sinnvolle Produkte, die nicht nur gefühlte Sicherheit vermitteln.

Auch Kameras können nur eine mögliche Bedrohung für die Haussicherheit aufzeigen, aber selber für sich alleine nichts dagegen unternehmen. Beim oben genannten Beispiel geblieben mit den 4 Kameras, die natürlich noch über eine App auf dem Smartphone jederzeit abrufbar sind, könnt ihr also bequem dabei zuschauen, wie Einbrecher in euer Haus einsteigen, alles verwüsten und durchsuchen auf der Suche nach Wertvollem.
Auch wenn ja „nichts zu holen ist bei uns“ wer möchte denn gerne, dass die Damen und Herren dort eure Unterwäsche durchwühlen?

Was könnte man aber wirklich schenken?
Das sollte doch eigentlich eine Liste werden, was man seinen Lieben denn schenken sollte, oder? Ja, genau. Und Sicherheit ist sehr individuell und erklärungsbedürftig, daher ist bei den meisten Sicherungsprodukten eine pauschale Empfehlung schlecht machbar und wäre fahrlässig an unserer Stelle.

Welche Produkte ihr dennoch auch ohne große Vorbereitung kaufen könnt:
1. Tresore
Gut, ganz ohne Vorarbeit geht es auch hier nicht, aber sie ist überschaubar. Wichtig bei allen Wertschutzbehältnissen wie einem Tresor ist zu klären, welche Werte aufbewahrt werden sollen. Hier gibt es Tabellen, die die zutreffenden Versicherungssummen aufzeigen.
Dann sollte noch entschieden werden, wohin der Tresor kommt und wie groß und schwer er sein darf. Ist er zu leicht, muss er verankert werden, daher sollte die Standortwahl gut überlegt sein.
Brauche ich Feuerschutz? Möchte ich meine Akten und den Schmuck der Oma nicht nur einbruchssicher, sondern auch feuerfest unterbringen?
Unsere Empfehlung für alle Haushalte, die keine speziellen Anforderungen haben, ist der Dual-Safe von Burg Wächter. Mit 4 verschiedenen Größen bietet er eine VDS Schutzklasse B und eine Versicherungssumme von bis zu 20000€ für Privatpersonen. Hier jedoch im Einzelfalle immer den Versicherungsvertreter des Vertrauens um Rat fragen, da diese Summen je nach Versicherung abweichen können.

2. Rauchmelder

Ein guter Rauchmelder, der für sich alleine steht, kann auch ohne großartige Konzeption erworben werden. Wichtig ist hier, in ein namhaftes Produkt zu investieren und in eines, welches eine 10-Jahres-Lithium-Batterie verbaut hat. Diese Modelle haben damit eine garantierte Lebenszeit und können nach Ablauf der 10 Jahre einfach komplett ausgetauscht werden. Batteriewechsel, die nicht nur lästig sind, sondern auch als Fehlalarme oft zu prekären Situationen führen können, sind damit Geschichte.
Hier empfehlen wir den Rauchmelder Rauchwarnmelder RWM100 von der Firma Abus.

Tipp: Für die Küche und den Heizungsraum gibt es auch kombinierte Rauch-Hitzemelder, welche nicht nur mit ihrem optischen Sensor die Rauchentwicklung messen, sondern zeitgleich auch die Temperaturveränderungen mit im „Blick“ haben. Hier wäre z.B. der RWM250 von Abus das richtige Produkt, da er auch in Küchen eingesetzt werden darf.

 

3.       Sicherheit für den kleinen Geldbeutel – Geldkassette bzw. Keygarage

Wer für seine Lieben nicht gleich ein ganzes Haus absichern möchte, sondern ein kleineres Geschenk sucht, welches aber dennoch Sicherheit bietet, der kann sich für eine Geldkasette entscheiden. Auch bei Kindern beliebt, denn wo lasse ich sonst meine wertvollsten Sammelkarten oder den Modeschmuck, der ja auch nicht wegkommen soll? Als Kind von Inhabern eines Sicherheitsfachgeschäftes habe ich meine Geldkassette immer für sehr nützlich empfunden und alleine für die wichtigsten Dokumente, aber auch Erinnerungen und Kleinzeug eignen sie sich prima.

Von klein bis groß genug für DIN A4-Dokumente, oder für den Einsatz auf dem Flohmarkt, man kann immer eine Geldkasette im Haushalt brauchen. (und passend zu Weihnachten gibt’s auch welche in silber) z.B. von Burg Wächter die Universa CKS. Auch eine feuerfeste Variante gibt es mittlerweile auf dem Markt – wem also ein Tresor zu wuchtig ist, kann hier die Miniaturvariante verschenken.

Eine Keygarage von Abus dagegen ist etwas, was sicher und zugleich praktisch ist. Diese kleinen Aufbewahrungsboxen dienen zur Aufbewahrung von einem bis wenigen Schlüsseln, welche aber dennoch halbwegs gesichert außerhalb des Hauses aufbewahrt werden sollen. Hierbei schützt ein vierstelliger Zahlencode die Box vor unbefugtem Öffnen und dient somit dazu, Jemanden kurzfristig einen Zugang zu einem Schlüssel zu gewähren oder als Notfallschlüssel für draußen, falls man sich mal ausgesperrt hat, funktioniert sie auch.
Praktischerweise mit LED-beleuchteten Zahlenfeld ausgestattet ist die KeyGarage™ 787 LED die bessere Alternative zum Schlüssel unter der Fußmatte oder im Blumenkübel.
Wer also in der Verwandtschaft schon öfter den Schlüssel aus dem Blumenbeet ausgraben musste oder gar den Schlüsseldienst gerufen hat, der schenkt hier einen echten Mehrwert. Im Schnee bei Minusgraden draußen ausgesperrt zu sein ist einfach kein schönes Weihnachtsfest.

 

4. Abstand  

Was hat Abstand mit Sicherheit zu tun? Vor 2020 hätten wir gesagt, nicht viel. Aber dieses Weihnachtsfest wird aus Abstand bestehen, aus Videotelefonie und Zoom-treffen anstatt gemeinsamen Essen unterm Tannenbaum.  
Weniger ist oft mehr und dennoch kann man zeigen, mit Gesten und Kleinigkeiten und Paketen an die Lieben, dass man an einander denkt und dass man einem nicht egal ist. Gutscheine sind derzeit die einzige Variante, um Kultur und Unterhaltung, aber auch einen Besuch im Spaßbad oder sonst wo zu ermöglichen.
Oftmals ist auch einfach Zeit nehmen das allerschönste Geschenk. Erklärt also gerne euren Lieben, wie man z.B. mittels gängiger Software per Video telefonieren kann, oder kümmert euch um die Fragen und Sorgen eurer Verwandten, gerade denen älteren Semesters. Vielen ist auch die Sicherheit hier ein Bedürfnis, aber sie trauen sich nicht zu, sich darüber zu informieren oder sind auch überfragt. Ein besonders großartiges Geschenk ist es daher in unseren Augen, sich für sie zu informieren, für sie Termine zu machen und die Vorarbeit zu machen.

Hierbei unterstützen wir natürlich gerne, sei es mit einer kostenlosen Checkliste, die ihr bald hier herunterladen könnt, oder auch mit einem persönlichen Gespräch (gerne auch Online).